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Golflexikon

Golflexikon



A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Golfbegriffe mit A

Abschlag
Mit dem Abschlag beginnt man das zu spielende Loch. Der Abschlag befindet sich meistens auf einer sehr kurz geschnittenen Rasenfläche. Oftmals ist dieser auf eine kleinen Erhöhung, so dass der Golfer eine gute übersicht auf das Fairway hat. Der Abschlag ist in der Regel durch Begrenzungen markiert, zwischen der Spieler seinen Ball zum ersten Schlag auf dem Tee platziert. In der allgemeinen Golfsprache nennt man den Abschlag auch Tee.

Abschlagszeit oder Tee Time
So beizeichnet man die Uhrzeit, zu der man eine Runde beginnt. Gute Golfplätze sind meist an Wochenenden und Feiertagen sehr gut besucht. Damit ein reibungsloser Spielbetrieb gewährleistet werden kann, vergeben die Golfclubs die Abschlagszeiten vorab. Die Abschlagszeiten müssen in der Regel pünktlich eingehalten werden. Ansonsten gilt die Startberechtigung sowie die Golfrunde auf viele Golfplätzen als verloren. Viele Golfplätze bieten ein online Reservationssystem um die Abschlagszeiten reservieren zu können.

Adress oder Ansprechen
Die Engländer benötigen das Wort adress, wenn sie den Ball ansprechen d.h. sie machen sich bereit den Ball zu schlagen. Für viele Spieler ist das Adressieren des Balls ein Ritual. Sie führen immer dieselben Bewegungsabläufe durch um danach möglich konstant den Ball schlagen zu können. Es sind die Sekunden der Wahrheit, in denen sich entscheidet, was gleich mit dem Ball geschieht.

Air-Shot
Als Air-Shot bezeichnet man einen Luftschlag, bei dem der Ball nicht getroffen wird.

Albatros
Ein Albatros gelingt nur sehr wenigen Golfer in ihrer Karriere. Ein Albatros ist, wenn man auf einem Par-5-Loch mit nur zwei Schlägen (anstatt 5) einlocht.

All square
Der Spielstand ist ausgeglichen und keiner der beiden Spieler ist beim Lochspiel in Führung.

Annäherung oder Approach
Die Annäherungsschläge, engl. Approach genannt, sind mitunter die wichtigsten Schläge des ganzen Golf-Spiels. Als Annäherungsschläge bezeichnet man die Schläge, mit welchen man beabsichtigt den Ball möglichst Nahe an die Fahne zu spielen. Wer solche Schläge sehr gut beherrscht, spielt in der Regel auch gutes Golf, weil mit einer gute Annäherung meistens weniger Putts benötigt werden.

Ansprechen oder Adress
Ein Spieler nimmt seine Position vor dem Schlag ein. Siehe dazu auch der Beschrieb zu Adress.

Approach oder Annäherung
Als Approach bezeichnet man einen Annäherungsschlag zur Fahne bzw. natürlich möglichst Nahe zum Loch (siehe auch Annäherung).

As
Ein As wird häufiger als Hole in one bezeichnet. Der Ball wird mit nur einem Schlag vom Abschlag eingelocht! Am häufigsten werden Hole in one aufgrund der Distanz auf einem Par 3 Loch erziehlt.

ASG
Die Swiss Golf Association - der Schweizerische Golfverband ist die Dachorganisation des Golfsportes in der Schweiz. Die ASG umfasst über 90 Golfclubs und gut 80 000 golfspielende Mitglieder.

Aufteen
Den Ball auf das Tee legen und sich somit auf den Abschlag vorbereiten.

Aus oder Out-of-Bounds
Die Ausgrenze, engl. Out-of-Bounds, ist durch weisse Pfähle markiert. Wenn der Ball im Aus landet, dann darf dieser nicht mehr gespielt werden. Der Spieler muss den Ball droppen und kassiert dafür einen Strafschlag.

Ausrüstung
Als Ausrüstung bezeichnet man alle Utensilien, welche vom Spieler getragen oder mitgeführt werden können. Zur Standard Ausrüstung gehören die Golfschläger, Golfbälle und ein Trolley (Golfwagen).

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Golfbegriffe mit B

Back Nine
Als Back Nine bezeichnet man die zweiten neun Löcher einer 18 Loch Golfrunde. Die ersten neun Löcher werden Front Nine genannt.

Backspin
Beim Backspin handelt es sich um einen Schlag mit einem Rückwärtsdrall, so dass der Ball beim Aufschlag ein Stück weit zurück rollt. Schläge mit Backspin werden meistens bei der Annäherung ausgeführt. Damit man einen Backspinn zu erzeugen kann, braucht man entsprechendes Feingefühl. Zudem eignen sich meist nur teurere Golfbälle für solche Schläge.

Backswing
Als Backswing bezeichnet man den Rückschwung eines Schlages.

Bag oder Golfbag
Das Golfbag ist die Golftasche, in der die Schläger sowie Zubehör wie Bälle, Tees, Pitching Gabel, Handschuhe, Kleider aber auch Getränke und Esswaren aufbewahrt und auf der Golfrunde transportiert werden.

Ball oder Golfball
Der Golfball sollte einen Durchmesser von nicht weniger als ca. 42,67 mm haben und nicht mehr als 45,93 g wiegen. Alle Golfbälle, die mit einem X gekennzeichnet sind, dürfen nicht in einem Turnier gespielt werden. Welcher Ball letzendlich für den Spieler in Frage kommt, hängt stark von der Spielstärke ab. Die Golfbälle unterscheiden sich durch ihren Kompressionsgrad und durch die Anzahl der verwendeten Schalen. Der Kompressionsgrad ist auf der Packung angegeben und reicht von 80 oder 90 (weich) über 100 bis zu 110 (sehr hart). Einen günstigen Golfball erhält man für ungefähr 1 EUR. Gebrauchte Bälle, sogenannte Lakeballs, sind sogar günstiger erhältlich. Die teureren Tour Golfbälle von bekannten Marken wie Titleist oder TaylorMade kosten meistens mehr als 4 EUR pro Stück.

Ballangel
Wenn ein Ball ins Wasserhindernis fliegt, kann man ihn je nach Lage mit einer sogenannten Ballangel aus dem Wasser angeln. Einen solchen Ball nennt man dann Lakeball.

Ballmarker
Ein Ballmarker wird zur Markierung des Balles auf dem Grün bzw. Green benötigt. Hierzu kann entweder ein Geldstück oder ein Art Knopf vom Golfhandschuh oder von einem Clip zum Anstecken verwendet werden. Neuerdings findet man auch Golfschuhe welche mit einem Ballmarker ausgestattet sind. - Copyright by www.golflink.ch

Bestball
Eine bekannte und beliebte Spielform, bei der jeweils nur das beste Ergebnis eines Teams zählt.

Birdie
Von einem Birdie spricht man, wenn ein Loch unter Par beendet wird. Bei einem Par 5 spielt man also mit 4 Schlägen einen Birdie. Bei einem Par 4 sind es nur noch 3 Schläge die zu einem Birdie führen.

Boden in Ausbesserung
So bezeichnet man eine mit blauen Pfosten gekennzeichnete Fläche, auf der Platzarbeiten stattfinden. Wenn ein Ball auf einer solchen Fläche liegt, dann muss er straflos ausserhalb der Fläche fallen gelassen und von dort weitergespielt werden.

Bogey
Einen Bogey erziehlt man, wenn man einen Schlag mehr als das Par des jeweiligen Loches benötigt. Bei einem Par 5 wären dies also 6 Schläge, bei einem Par 4 wären es 5.

Break
Die Kurve, die der Ball macht, wenn das Grün bzw. Green nicht eben ist. Oftmals hört man auch, dass der Ball durch die Unebenheit zu brechen droht.

Brutto
Die Schlagzahl welche für das jeweilige Loch sowie über 18 Löcher erziehlt wird.

Buggy oder Golfbuggy
Beim Buggy handelt es sich um das Fahrzeug mit dem der Golfer sich und seine Ausrüstung über den Golfplatz transportiert. Buggies sind oft bei älteren Menschen, welche nicht mehr so weite Strecken gehen können, sehr beliebt. In den USA ist die Miete eines Golfbuggies teilweise obligatorisch, weil das Spiel beschleunigt wird und weil dadurch noch mehr Spieler in den Genuss einer Golfrunde kommen können (Stosszeiten).

Bunker oder Sandbunker
Der Bunker ist ein Hindernis auf dem Fairway oder um das Grün herum. Er ist meist mit feinem Sand gefüllt und hat den Sinn dem Golfer das Spiel zu erschweren. Es gibt Golfplätze mit weit mehr als 50 Bunker auf 18 Löcher.

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Golfbegriffe mit C

Caddy
Die Person, die dem Spieler die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch bedeutendere Aufgaben. Sie helfen bei der richtigen Schlägerwahl, beraten dem Spieler Tips bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score bzw. die Anzahl Schläge auf. Die Caddies der proffessionellen Golfer bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut. Als Caddy bezeichnet man oft auch nur den Wagen, auf dem die Golftasche und die restliche Ausrüstung transportiert wird. Es gibt verschiedene Arten von Caddies: Caddies, man von Hand ziehen muss, Caddies die einen Motor haben und mit einer aufladbaren Batterie angetrieben werden.

Carry
Mit Carry ist die Entfernung gemeint, welche der Ball bei einem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen auf dem Boden zurücklegt. Das Rollen auf dem Boden ist darin aber nicht enthalten. Sehr gute Golfer spielen einen Ball mehr als 250 Meter carry.

Cart
Das Fahrzeug, um Spieler und ihre Ausrüstung über den Golfplatz zu befördern. Wird oftmals auch Buggy genannt.

Chip oder chippen
Der Chip ist kein Computerchip sondern ein Annäherungsschlag an die Fahne aus der unmittelbaren Nähe des Grüns. Beim Chip rollt der Ball, im Gegensatz zum Pitch, den grössten Teil der zurückgelegten Distanz. Einer der wichtigsten Schläge überhaupt.

Club
In englischer Sprache bezeichnet man so die Golfschläger. Es gibt verschieden Arten von Golfschläger: Driver, Hölzer, Eisen, Wedges, Rescues und natürlich Putter. Natürlich bedeutet das Wort Club auch Verein oder eben Golfclub.

Clubfitting
Die individuelle Anpassung eines Schlägers an die Körpergrösse und an die Fähigkeiten eines Spielers nennt man Clubfitting.

Clubhaus
Das Clubhaus ist das Hauptgebäude auf dem Golfplatz. Meistens bedinden sich dort Restaurant, Umkleidekabinen, Pro-Shop, Schulungsräume und Reception.

Clubhead
Englische Bezeichnung für den Schlägerkopf eines Golfschlägers. Meistens wird der Begriff mit dem Begriff Driver verwendet.

Composite Schäfte
Bei composite Schäften werden unterschiedliche Materialien eingesetzt wie z.B. Graphit & Carbon. Schäfte könnte man in Umgangssprache auch als Stiel bezeichnen.

Course Rating
Die Einstufung des Golfplatzes hinsichtlich seines Schwierigkeitsgrades. Die Beurteilung basiert auf einen fiktiven Spieler mit Handicap 0 unter normalen Platz- und Wetterbedingungen. Der Course-Rating-Wert wird aus der Spiellänge des Platzes und vielen weiteren Faktoren ermittelt.

Cross Golf
Eine eher unkonventionelle Art von Golf, die aber durchaus Spass machen kann. Beim Cross Golf ist fast alles erlaubt, denn die Meisten spielen mit eigenen Regeln. Ein Cross Golfer spielt in Kiesgruben, in Pärken, in den Bergen, im Wald, auf Fabrikarealen und anderen grossen Flächen.

Cut
Diese Begriff hört man oft in Zusammenhang mit Golfturnieren. Man bezeichnet damit die Qualifikation für die Schlussrunden eines Zählspiels. Bei einem grossen Golfturnier wird nach 2 Runden der Cut gemacht. Alle Spieler welche die geforderte Anzahl Schläge überschritten haben, können nach Hause fahren. Alle anderen Golfer sind danach für die Schlussrunde qualifiziert.

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Golfbegriffe mit D

DGV
Der DGV ist der Dachverband von über 560 deutschen Golfclubs. Der 1907 gegründete Verband mit Sitz in Wiesbaden ist für die Vorgaberichtlinien, die Wettspiel-Modi, sowohl Leistungs- als auch Breitensport, Nachwuchsarbeit etc. verantwortlich.

Dimple
Bezeichnung für die kleinen Dellen, die sich auf der Oberfläche um den Ball befinden. Die Form, die Anzahl und die Anordnung der Dimples haben Einfluss auf das aerodynamische Verhalten des Balls. Ein Ball mit einer glatten Oberfläche wäre schwieriger zu spielen und würde sicherlich nicht solche Distanzen zurücklegen.

Divot
Das beim Schlag auf dem Fairway herausgeschlagene Rasenstück, das gemäss Etikette sofort wieder eingesetzt werden sollte.

Dogleg
Wenn bei einer Spielbahn das Fairway nach links oder rechts abbiegt dann nennt man dies dogleg (Hundebein).

Double Bogey
Das Double Bogey wird unter guten Golfer nicht sehr geschätzt. Dies ist der Begriff für ein Loch, welches mit zwei Schlägen über Par gespielt wurde.

Draw
Einen kontrollierten Schlag bezeichnet man als Draw. Der Ball macht in seiner Flugbahn eine leichte Kurve von rechts nach links.

Drive
Der Schlag vom Tee bzw. vom Abschlag wird als Drive bezeichnet. Dabei muss aber nicht zwingend der Driver verwendet werden.

Driver
Das Holz 1 wird als Driver bezeichnet. Der Driver wird vorwiegend beim Abschlag benutzt. Er hat den längsten Schaft und den steilsten Neigungswinkel am Schlägerkopf, so dass damit die längsten Schlagweiten erreicht werden.

Driving Range
Die Driving Range ist der übungsbereich auf einem Golfplatz. Meistens kostet die Benützung der Driving Range nichts. Die Bälle für die übungsschläge auf der Driving Range müssen aber bezahlt werden.

Droppen
In unspielbarer Lage kann der Ball mit einem Strafschlag im Umkreis von zwei Schlägerlängen gedroppt werden. Dabei darf der Ball aber nicht näher zum Loch liegen. Beim Droppen muss der Spieler aufrecht stehen und den Ball mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe fallen lassen.

Dropping Zone
Um den Spielverlauf fliessend zu halten, werden an schwierigen Hindernissen auf vielen Golfanlagen markierte Zonen angelegt. Dort kann der Ball innerhalb der Markierung gedroppt werden.

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Golfbegriffe mit E

Eagle
Das bedeutet ein Loch mit zwei Schlägen unter Par zu beenden, also zwei Schläge weniger zu benötigen als vorgegeben. Am häufigsten werden Eagle bei Par 5 gespielt.

Ehre
Wer vom nächsten Abschlag als erster abschlagen darf hat die Ehre. Am Abschlag 1 schlägt in der Regel der Spieler mit dem niedrigsten Handicap ab. Danach hat derjenige die Ehre, der am Loch zuvor die wenigsten Schläge benötigt hat.

Einstellig oder Single Handicap
Ein einstelliges oder ein single Handicap hat ein Golfer wenn er ein Handicap unter 10 vorweisen kann.

Eisen oder Iron
Eisen (engl. Iron) ist die Bezeichnung für Schläger welche früher einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle eingesetzt. Die Eisen 5 bis 9 werden von den meisten Golfer eingesetzt, sowie das für das kurze Spiel vorgesehenen Sand-Wedge (SW) und das Pitching-Wedge (PW). Die Eisen 1 - 4 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen. Die Schläger unterscheiden sich auch durch die Länge ihrer Schäfte. Ein weiterer Unterschied besteht im Loft - der Winkel der Schlagfläche. Das geringste Loft haben natürlich die langen Eisen (1 - 5) mit denen grössere Weiten erreicht werden können. Das grösste Loft und somit kürzere Schläge hat das Wedge.

Erleichterung
Beim Golfspiel darf nach bestimmten Regeln straflos Erleichterung genommen werden. Der Ball kann nach den Regeln straflos in eine bessere Position gebracht werden.

Etikette
Hiermit bezeichnet man das korrekte Verhalten auf dem Golfplatz. Die Etikette dient zum flüssigen und zu fairen Golfspiel und wird - wie die Golfregeln auch - von R&A und USGA festgelegt.

Extra Holes
Wenn zwei oder mehrere Spieler das gleiche Ergebnis nach Beendigung eines Wettspiels haben, dann werden zusätzliche Löcher gespielt bis der Gewinner ermittelt werden kann.

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Golfbegriffe mit F

Fade
Ein Ballflug mit einer Kurve von links nach rechts wird bei einem Rechtshänder als Fade bezeichnet.

Fahne
Sie wird in der Regel auch als Pin bezeichnet. Die Fahne zeigt uns anhand von verschiedenen Farben meistens weit sichtbar die Lage des Loches auf dem Grün.

Fairway
Das Fairway ist der kurz gemähte Rasen bzw. die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün.

Fairwayholz
Normalerweise werden die Hölzer 3, 5 und 7 vom Abschlag sowie auch auf dem Fairway gespielt. - Copyright by www.golflink.ch

Feedback
So nennt man die Rückmeldung, die ein Spieler nach dem Treffmoment durch den Schläger erhält. Gute Spieler spühren anhand des Feedbacks ob der Schlag gut war oder nicht.

Fett
Ein zu tief getroffener Ball nimmt zuviel Boden mit und erreicht deswegen nicht die gewünschte Weite. Einen solchen Schlag bezeichnet man als fett oder als fett getroffen.

Finish
Nach dem Schwung nimmt der Spieler die Endposition ein welche auch Finish genannt. Bei einem Wettspiel wird manchmal auch der Endkampf als Finish bezeichnet.

Flex
Mit Flex ist die Steiffigkeit bzw. Härte des Schaftes gemeint. Die weichsten Schäfte tragen die Bezeichnung "L" für Ladies, danach folgen "A" für Allround, "R" für Regular und "S" für Stiff. Die steiffsten Schäfte sind mit einem "X" für Extra stiff gekennzeichnet sind.

Flight
Das ist die Gruppe von zusammenspielenden Spielern. Ein Flight besteht aus mindestens zwei aber nie mehr als vier Spielern.

Fore
Wenn ein Spieler Fore ruft, dann hat er seinen Ball nicht korrekt getroffen so dass die Gefahr besteht, das andere Spieler getroffen werden könnten. Sobald man auf dem Platz den Warnruf Fore hört, heisst es Achtung. Generell gilt: Besser einmal zu viel Fore rufen als zu wenig!

Front Nine
Die ersten neun Löcher einer 18-Loch-Golfrunde. Die Back Nine sind gerade das Gegenteil davon.

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Golfbegriffe mit G

Gimme
Wenn der Ball sehr nahe am Loch liegt, kann dem Gegner der letzte Schlag geschenkt werden. Das bedeutet, dass der Spieler muss den Schlag nicht mehr ausführen muss, weil man davon ausgehen kann, dass er den Ball einlocht. Natürlich wird es aber als Schlag gewertet. Bei vorgabewirksamen Tournieren darf nie ein Putt geschenkt werden.

Girlie
Bei uns wird das Girlie öfter als Lady bezeichnet. Es ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines Spielers. Der Ball fliegt dabei nicht einmal über die Abschlaglinie des kürzesten Damen Abschlags. Der Spieler, der das Girlie oder eben die Lady gespielt hat, lädt normalerweise die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein.

Golfball
Wenn ein Ball mit einem X gekennzeichnet ist, darf er an einem Turnier nicht gespielt werden. Der Golfball sollte einen Durchmesser von nicht weniger als ca. 42,67 mm haben und nicht mehr als 45,93 g wiegen.Golfbälle unterscheiden sich vor allem durch ihren Kompressionsgrad und durch die Anzahl der verwendeten Schalen. Der Kompressionsgrad ist auf der Packung angegeben und reicht von 80 oder 90 (weich) über 100 bis zu 110 (sehr hart). Welcher Ball letzlich für Sie in Frage kommt, hängt vor allem von Ihrer Spielstärke ab.

Golfschläger
Der Golfschläger ist das Sportgerät mit dem der Golfball geschlagen wird. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Typen von Golfschläger. Auf dem Green wird der sogennante Putter eingesetzt. Für kurze Schläge verwendet man ein Sand Wedge, Pitching Wedge oder ein Lob Wedge. Für die längeren Distanzen werden die Eisen 3 - 9, Hybrid- und Rescue Schläger oder auch Fairway Hölzer gespielt. Für lange Abschläge setzt man meist ein Holz 1 bzw. einen Driver ein.

Golfwagen
Ein zweirädriger oder dreirädriger Karren, auf dem das Golfbag transportiert wird, oft auch Trolley oder Caddy genannt.

Grand Slam
Der Gewinn der vier Majors, der wichtigsten Turniere der Pro's, in einem Jahr.

Graphit
Graphit ist ein sehr leichtes Material und wird zur Herstellung von Schäften und Schlägerköpfen verwendet. Schäfte aus Graphit eignen sich besonders gut für Anfänger weil sie auch bei langsameren Schwüngen eine lange Flugstrecke erreichen.

Greenfee
Das Greenfee ist Platzbenutzungsgebühr für Golfspieler. Clubspieler bezahlen kein Greenfee. Sie bezahlen dafür aber meistens eine Jahresprämie.

Greenkeeper
So bezeichnet man einen ausgebildeten Platzwart. Er pflegt den Golfplatz und sorgt dafür, dass das Fairway, das Grün, der Abschlag und viele andere Dinge stets in Ordnung sind.

Griff
Mit Griff bezeichnet man die Art und Weise, wie der Golfschläger gehalten wird oder gehalten werden sollte.

Grün
Das Grün oder englisch Green ist die am kürzesten geschnittene Grasfläche am Ende eines jeden Loches. Auf dem Grün befindet sich immer die Fahne und auch das Loch, in welches der Ball geschlagen werden muss.

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Golfbegriffe mit H

Hacker
In den deutschsprachigen Ländern gängige Bezeichnung für einen schlechten Golfspieler, weil er mehr im Rasen hackt, als das er den Ball trifft.

Halbiert
Ein Loch, das von zwei Spielern unentschieden gespielt wird.

Handicap
Ausgewiesene Spielstärke, die uns bei Turnieren häufig in Beweisnotstand bringt. Benötigt ein Spieler pro Loch zwei Schläge mehr als Par, so hat er Handicap 36.

Handschuh
Ein Handschuh wird üblicherweise an der Führungshand getragen um den Griff zu stärken und einer Blasenbildung vorzubeugen.

Heel
Der Teil des Schlägerkopfes, der am nächsten zum Schaft liegt.

Hindernis
Bunker und stehende oder fliessende Gewässer werden als Hindernisse bezeichnet. Im Hindernis dürfen keine Probeschläge, wohl aber Probeschwünge durchgeführt werden.

Hole
Engl. Hole = Loch. Der Ort wo der Ball hin muss.

Hole in one
Englische Bezeichnung für ein As. Es gehört auf vielen Golfplätzen zu den Traditionen, dass der glückliche Spieler danach seinen Mitspielern oder sogar jedem Spieler, der sich zu der Zeit auf dem Platz befand, einen Drink spendiert, was ganz schön ins Geld gehen kann. Deshalb kann man sich gegen die Folgekosten eines Hole in One sogar versichern lassen.

Holz
Grundsätzlich Schläger mit einem Schlägerkopf aus Holz (engl. wood), die für Abschläge oder lange Fairway-Schläge benutzt werden. Heute werden diese Schläger praktisch nur noch aus Metall gefertigt. Sie unterscheiden sich grundsätzlich in der Form des Schlägerkopfes von den Eisen.

Hook
Unangenehm starker Linksdrall des Balles, das meist passiert, wenn man den Ball rechts spielen will.

Hosel
Die Verbindung zwischen dem Schaft und dem Schlägerkopf, bei modernen Schlägern durch besondere Winkel von Wichtigkeit.

Hybrid
Hybrid-Schläger sind Mischungen aus Holz und Eisen und werden auch als Rescue-Schläger bezeichnet. Ursprünglich sollten die Hybriden in erster Linie die langen, schwer zu spielenden Eisen ersetzen. Der Vorteil: Die Hybriden verbinden die bessere Spielbarkeit der Eisen mit der Länge der Hölzer. Je nach Loft und Schwunggeschwindigkeit liegt die Länge der Hybridschläger zwischen 150 und 220 Meter. Mehr Länge ist aber nur ein Vorteil, den die Hybrids zu bieten haben. Sie eignen sich auch hervorragend für Schläge aus dem Rough. Wegen des grösseren und schwereren Kopfes gleiten die Hybrids besser durch das Gras. Die Gefahr hängen zu bleiben wird reduziert. Wegen dieser Vorteile sind die Hybriden gerade für Einsteiger eine sehr sinnvolle Schlägervariante. Mit einem 3er und 5er Hybrid können die schwer zu spielenden Eisen 2, 3 und 4 eliminiert werden. Aber auch die Tourpros haben ihre Vorzüge entdeckt und so ist es kein Wunder, das sich die vielseitigen Golfschläger auch in immer mehr Golfbags der Professionals befinden.

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Golfbegriffe mit I

Impact
Mit Impact ist jener Moment gemeint, in dem der Schläger den Ball berührt. Er dauert nur etwa vier Tausendstelsekunden.

In
Die zweiten neun Löcher eines 18-Loch-Platzes, auch Back Nine genannt. Inch
Ein Inch entspricht 2,54 cm. Dieses englische Mass wird - wie auch die Grössen Feet und Yard - weltweit auf Golfplätzen verwendet. Auch die Grösse von Ball und Schläger werden in inch angegeben. Die abgekürzte Schreibweise für 1,9 inch sieht so aus: 1,9''. Interlocking Griff
Griffform, bei der der Zeigefinger der einen und der kleine Finger der anderen Hand verschränkt wird. Iron
Iron ist englisch und bedeutet auf deutsch Eisen. Eisen ist die Bezeichnung für Schläger welche früher einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle und Legierungen verwendet. Die meisten Spieler verwenden die Eisen 3 bis 9 sowie das für das kurze Spiel vorgesehenen Sand-Wedge (SW) und das Pitching-Wedge (PW). Die Eisen 1 und 2 sind aufgrund der Schaftlänge schwieriger zu spielen. Die Eisen unterscheiden sich auch durch die Länge ihrer Schäfte. Ein weiterer Unterschied besteht im Loft. Das geringste Loft haben die langen Eisen (1 - 3) - das grösste Loft das Wedge.

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Golfbegriffe mit J

Jerk
Eine im Schwung plötzlich auftretende, ruckartige Bewegung.

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Golfbegriffe mit K

Kleidung
Zwar gibt es keine offizielle Kleiderordnung, doch viele Golfclubs schreiben eine gewisse Kleidung auf der Runde vor. Diese Vorschriften gehören im Prinzip zur Etikette und sind somit allgemeingültig. Demnach sollte der Herr auf der Runde keine ärmellosen Shirts oder zu knappe Shorts tragen. Jeans waren bis vor kurzem nicht so gerne gesehen, können aber mittlerweile problemlos getragen werden. Hosen mit Löchern sollten nicht getragen werden. Besonders beliebt sind hingegen klassisch geschnittene Hosen mit Karomuster, Poloshirts und Westen. Mittlerweile verlieren diese Kleidervorschriften immer mehr an Bedeutung.

Kompression
Die Masszahl für jenen Druck, durch den der Ball im Test mit einem Standardgewicht deformiert wird, bezeichnet die Ballhärte. Ein Ball mit Kompression (C) 100 ist härter als ein solcher mit 80 oder 90.

Kurs - Golfkurse
Golfplätze und Golflehrer bieten viele verschiedene Golfkurse an. Als Golfer hat man die Möglichkeit eine oder mehrere Lektionen mit sehr professionellen Lehrer das Spiel zu analysieren, verbessern, korrigieren oder sogar nur zu optimieren.

Kurzes Spiel
Als kurzes Spiel werden Schläge mit den Eisen 7, 8, 9 sowie Pitching Wedge, Sand Wedge und Putter bezeichnet. Alle Schläge mit diesen Schlägern dienen der Annäherung oder dem Einlochen und finden üblicherweise am Abschnitt der jeweiligen Spielbahn statt.

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Golfbegriffe mit L

Lady
Der Begriff Lady ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, wobei der Ball nicht einmal über die Abschlaglinie des kürzesten Damen-Abschlages fliegt. üblicherweise lädt der Spieler, der die Lady gespielt hat, die Mitspieler seines Flights nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus ein.

Langes Spiel
Das auf möglichst grosse Weiten ausgerichtete Spiel auf dem Fairway mit Hölzern oder Eisen.

Lie
Mit dem engl. Begriff Lie wird die Lage des Balles nachdem er zum Stillstand gekommen ist bezeichnet. Derselbe Begriff wird auch für den Winkel zwischen Schaft und Boden verwendet. Dieser ist für den korrekten Schwung sehr wichtig ist.

Links
Als Links bezeichnet man Küstenplätze im Dünengelände. Sie sind Wind und Wetter extrem ausgesetzt und stellen hohe Anforderungen an die Spieler. Die Besonderheit eines klassischen Links-Platzes liegt darin, dass das neunte Loch am weitesten vom Klubhaus entfernt ist. Zu diesem Loch spielt man hinaus (out) und von dort wieder herein (in).

Loch
Das Loch (engl. Hole) hat einen Durchmesser von 10.8 cm und eine Tiefe von mindestens 10.2 cm. In der Mitte des Lochs steckt die Fahne. Somit können die Spieler schon von Weitem sehen wo sich das Loch befindet. Als Loch bezeichnet man auch jede einzelne Spielbahn an sich.

Lochwettspiel
Diese Wettspielart zählt nur die gewonnenen Löcher, nicht aber die einzelnen Schläge. Wenn ein Spieler also die ersten 10 Löcher gewinnt, ist ein Lochspiel schon zu Ende.

Loft
Als Loft wird der Neigungswinkel der Schlagfläche bezeichnet. Dieser Winkel ist ausschlaggebend, wie hoch und damit wie weit der Ball fliegt.

Longest Drive
Bei Clubturnieren auf einem bestimmten Loch ausgeschriebener Sonderpreis für den weitesten, auf dem Fairway plazierten Abschlag.

Longhitter
Als Longhitter bezeichnet man Spieler mit besonders langen Schlägen.

Luftschlag
Der Luftschlag ist ein Schlag, bei dem der Ball angesprochen wurde, aber nicht getroffen wurde. Ein solcher Schlag muss gezählt werden.

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Golfbegriffe mit M

Majors
Damit bezeichnet man die vier wichtigsten Golfturniere der Welt: das US Masters, die US Open, die British Open und die US-PGA-Championship.

Marker
Wird auch Scorer oder Zähler gennant. Gemeint ist damit der Mitspieler, der bei einem Turnier die Schläge eines anderen Spieler zählt. Als Marker bezeichnet man auch die weissen, schwarzen, gelben und roten Markierungen an den Abschlägen eines Loches. Die weissen und gelben Marker sind für die Herren, die schwarzen und roten für die Damen sowie für Jugendliche. Von weiss und schwarz wird bei Turnieren abgeschlagen, von gelb und rot bei Traininsrunden.

Markieren
Die Position des eigenen Balles mit einem kleinen runden Objekt wie Münze oder Knopf markieren damit der Ball von anderen Bällen auf dem Green nicht getroffen wird (Strafschlag).

Marshal
Der Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht verzögert wird.

Matchplay
Englische Bezeichnung für das Lochspiel. Beim Matchplay sind die gewonnenen Löcher und nicht die erzielte Gesamtschlaganzahl für den Sieg ausschlaggebend.

Mulligan
Ein Wiederholungsschlag nach einem nichtgerechneten FehlSchlag. Dies ist zwar in den Regeln nicht vorgesehen, wird aber oft in freundschaftlichen Spielrunden angewandt.

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Golfbegriffe mit N

Nearest-to-the-Pin
Häufig bei Clubturnieren auf einem bestimmten Par-3-Loch ausgeschriebener Sonderpreis, den derjenige Spieler erhält, dessen Abschlag am nahsten beim Loch und damit bei der Flagge zum Liegen kommt.

Netto
Die Anzahl der auf der Runde insgesamt benötigten Schläge abzüglich des Handicaps des Spielers. Wurden zum Beispiel 100 Schläge benötigt und hat der Spieler Handicap 25, so beträgt das Nettoergebnis 75.

Neunzehntes Loch (19. Loch)
Als neunzehntes Loch wird das Clubhaus bzw. das Restaurant bezeichnet, da es üblicherweise der nächste Stop nach dem 18. Loch ist.

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Golfbegriffe mit O

OeGV
öGV - österreichischer Golf-Verband.

Offset-Schläger
Bei dieser Schlägerart ist die Schlagfläche etwas hinter die Schaftachse versetzt. Die Hersteller geben an, dass dadurch ein Slice leichter verhindert wird.

Open
Offene Meisterschaften, an denen sowohl Amateure als auch Professionals teilnehmen können.

Order of Merit
Die europäische Rangliste für Preisgelder, bei der nur die gewonnenen Preisgelder der offiziellen PGA European Tour zählen.

Out
Mit Out bezeichnet man die Front nine, die ersten neun Löcher des Platzes.

Out-of-Bounds
Die Grenze zum Aus (engl. Out-of-Bounds) wird durch weisse Pfähle oder Zäune markiert. Wenn der Ball auf dieser Fläche landet, dann darf dieser nicht mehr gespielt werden.

Oversize
Golfschläger (Hölzer & Eisen), die einen extra grossen Schlägerkopf haben, sind gut geeignet für Einsteiger und Wochenendgolfer, weil sie mit der grossen Treff-Fläche mehr Fehler verzeihen.

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Golfbegriffe mit P

Par
Die Schlagvorgabe jeder Spielbahn (jedes Lochs) und der gesamten Platzrunde. Der Begriff ist eine Abkürzung der Bezeichnung "Professional Average Result". Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der jeweiligen Spielbahn sowie für den gesamten Platz aus der Summe der Spielbahnen.

PGA
Abkürzung für Professional Golfer´s Association. Der Verband, in dem Berufsspieler wie Pro's und Lehrer zusammengeschlossen sind.

Pin
Englische Bezeichnung für Flaggenstock (Fahne). Der Flaggenstock kennzeichnet das Loch auf dem Grün.

Pitch
Ein Pitch ist ein kurzer Schlag, bei dem der Ball möglichst steil herab fällt, damit er nicht lange rollt, sondern sofort liegen bleibt. Der Schlag wird üblicherweise mit einem Pitching-Wedge ausgeführt.

Pitchgabel
Mit der Pitchgabel werden die Vertiefungen auf den Grün ausgebessert.

Pitchmarke
Mit Pitchmarke meint man die Vertiefung, die der Ball auf dem Grün hinterlässt, wenn er nach einem hohen Schlag auftrifft. Gemäss Etikette müssen die Spieler solche Pitchmarken mit einer Pitchgabel ausbessern.

Platzregeln
Sogenannte Platzregeln werden von jedem Club entweder zeitweilig oder dauernd erlassen und sind für Gastspieler von besondere Bedeutung, weil sie durch Kenntnis dieser Sonderregeln eventuell einige Schläge einsparen können.

Platzreife
Bei der Platzreife (Abk. PR) handelt es sich um eine Art Führerscheinprüfung, mit der ein Anfänger die Erlaubnis erhält, tatsächlich auf dem Platz zu spielen.

Play-off
Entscheidungsspiel bei einem Gleichstand nach einem Wettspiel.

Pro
Einen Pro nennt man einen Profigolfer welcher Golf als Beruf ausübt.

Pro Shop
In jedem besseren Clubhaus findet sich der meistens vom Pro geführte Shop, in dem man praktisch alle notwendigen Utensilien kaufen kann.

Pro-Am
Ein Wettspiel bei dem Amateure mit einem Pro ein Team bilden.

Proette
Bezeichnung für Golflehrerinnen und Berufsspielerinnen.

Provisorischer Ball
Wenn der Spieler vermutet, dass der von ihm geschlagene Ball verloren oder im Aus gelandet ist, kann er einen Ersatzball ins Spiel bringen. Wird der erste Ball dennoch gefunden, zählt der zweite Schlag nicht.

Pull
Ein Ball mit gerader Flugbahn geschlagen, der links von der Ziellinie verläuft.

Putt
Ein Schlag auf dem Grün, der mit einem speziellen Schläger (Putter) durchgeführt wird.

Putten
Das Spiel auf dem Grün mit dem Putter.

Putter
Der Putter wird praktisch ausschliesslich auf dem Green (Grün) verwendet. Mit diesem Schläger wird der Ball ins Loch gespielt.

Putting-Green
Das Putting-Grün (engl. Putting-Green) ist der übungsplatz zum Putten. Auf dem Putting-Green sind mehrere Löcher vorhanden welche sich durch unterschiedliche Lagen und Distanzen unterscheiden und somit dem Spieler ermöglichen die verschiedenen Schläge zu üben.

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Golfbegriffe mit Q

Quit
Mit Quit bezeichnet man das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment.

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Golfbegriffe mit R

Rabbit
Blutiger Anfänger, dessen Bälle statt geradeaus im Zickzack-Kurs wie flüchtende Hasen über den Platz hoppeln.

Range
Wird auch als Driving Range bezeichnet. Die Range ist der übungsbereich auf einem Golfplatz.

Ranger
Der Ordnungshüter, der dafür sorgt, dass die auf dem Platz befindlichen Spieler die Etikette einhalten und der Spielfluss nicht verzögert wird.

Rangefee
Die Gebühr, die man als Gast in einem Golfclub für die Benutzung der übungsanlagen entrichten muss. Die Driving-Range Bälle müssen meist zusätzlich bezahlt werden.

Recovery
Einen Schlag aus einem Hindernis heraus bezeichnet man als Recovery.

Reisen - Golfreisen
In kalten Wintermonaten, in denen es bei uns manchmal unmöglich ist golf zu spielen, ziehen es viele Golfer vor ihre Ferien in aktiven Golfurlaub umzuwandeln. Länder wie die Türkei, Spanien oder auch Portugal sowie auch Thailand werden von Golfern wegen der warmen Wintertemparaturen gerne besucht. In diesen Ländern gibt es eine grosse Dichte an wunderschönen Golfplätzen. Darum bieten mittlerweile viele Reiseveranstalter günstige Pauschalangebote an.

Rescue
Rescue-Schläger sind Mischungen aus Holz und Eisen und werden auch als Hybrid-Schläger bezeichnet. Ursprünglich sollten Rescues in erster Linie die langen, schwer zu spielenden Eisen ersetzen. Der Vorteil: Die Rescues verbinden die bessere Spielbarkeit der Eisen mit der Länge der Hölzer. Je nach Loft und Schwunggeschwindigkeit liegt die Länge der Rescue-Schläger zwischen 150 und 220 Meter. Mehr Länge ist aber nur ein Vorteil, den die Rescues zu bieten haben. Sie eignen sich auch hervorragend für Schläge aus dem Rough. Wegen des grösseren und schwereren Kopfes gleiten die Rescues besser durch das Gras. Die Gefahr hängen zu bleiben wird reduziert. Wegen dieser Vorteile sind Rescues gerade für Einsteiger eine sehr sinnvolle Schlägervariante. Mit einem 3er und 5er Rescue können die schwer zu spielenden Eisen 2, 3 und 4 eliminiert werden. Aber auch die Tourpros haben ihre Vorzüge entdeckt und so ist es kein Wunder, dass sich die vielseitigen Golfschläger auch in immer mehr Golfbags der Professionals befinden.

Rim Out
Wenn ein Ball beim Putten den Rand des Loches berührt, aber nicht hineinfällt, dann bezeichnet man diesen als Rim Out.

Rookie
Ein herausragender Neuling der Szene.

Rote Pfosten
Rote Pfosten auf einem Golfplatz zeigen ein seitliches Wasserhindernis an.

Rough
Als Rough wird das Gelände rund um das Fairway bezeichnet. Häufig ist es schwierig dort zu spielen, weil dieser Teil des Golfplatzes ungepflegt ist und darum hohes und dichtes Gras wächst.

Ryder Cup
Ein vom Briten Samuel Ryder gegründetes Mannschaftsspiel der Profis. Der Ryder Cup ist heute zum Prestigeduell der besten Golfer aus Europa und USA geworden. Der Ryder Cup findet nur alle zwei Jahre statt. - Copyright by www.golflink.ch

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Golfbegriffe mit S

Sand Wedge
Ein Spezialschläger, der uns hilft, den Ball aus dem Bunker zu spielen - oder auch nicht.

Scamble
Scamble ist eine Spielform bei der vier Spieler eines Teams abschlagen, dann den besten Schlag auswählen und alle ihren Ball von dort aus weiterspielen. Dies wird fortgesetzt bis alle Bälle eingelocht sind.

Schaft
Der Teil des Golfschlägers zwischen Griff und Schlägerkopf. Schäfte können aus verschiedenen Materialien sein: Graphit, Stahl, Aluminium, bei Putter heutzutage auch wieder aus Holz. Der Schaft ist somit die Achse eines Golfschlägers. Je besser der Schaft, desto besser der Schläger.

Schwungbahn
Winkel zwischen des Schaft und dem Körper während des Schwungs.

Score
Als Score wird das Schlagergebnis an einem Loch und auf der Runde bezeichnet. Nach jedem Loch wird der Score in die Scorekarte eingetragen.

Scorekarte
Die Zählkarte, auf dem die Ergebnisse der einzelnen Löcher notiert werden. Bei Wettspielen wird die Scorekarte von einem Mitspieler geführt.

Scratch-Golfer
Ein so bezeichneter Spieler hat das Handicap Null. Alle Pro's gelten als solche Spieler.

Semi-Rough
Halbhohes Gras, das nicht so kurz geschnitten ist wie auf dem Fairway aber auch nicht so lange ist wie im Rough.

Single-Handicap
Ein Spieler mit einem einstelligen Handicap (kleiner 10).

Slice
Bei einem Slice macht der Ball einen Bogen nach rechts und verschwindet dann meistens spurlos. Wenn der Ball den gleichen Bogen nach links macht, dann handelt es sich um einen Hook.

Slope-Wert
Der Slope-Wert ist das Mass des relativen Schwierigkeitsgrades eines Platzes für Golfer, die etwa Handicap 20 haben.

Spin
Die dem Ball beim Schlag mitgegebene Drehung um die eigene Achse.

Square
Die beim Einnehmen der Ansprechposition zwischen den Schuhspitzen gedachte Linie verläuft parallel zur angestrebten Fluglinie des Balls.

Stableford
Bei Stableford werden nicht die Schläge gezählt, sondern in Abhängigkeit des Handicaps und Anzahl der benötigten Schläge werden Punkte vergeben. Mit diesem Zähl-System haben auch schlechtere Golfer die Chance gegen einen Golfer mit besserem Handicap zu gewinnen, weil der bessere Golfer automatisch weniger Schläge für denselben Platz zur Verfügung hat.

Surlyn
Dieser Kunststoff wird häufig für die Herstellung von Ballschalen verwendet. Er ist strapazierfähiger als Naturkautschuk.

Sweet Spot
Mit Sweet Spot bezeichnet man den Punkt auf dem Schlägerblatt, wo der Ball, wenn er ideal getroffen wird, die maximale Distanz und Genauigkeit erreicht.

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Golfbegriffe mit T

Tee
Dieser Begriff hat zwei Bedeutungen. Als Tee wird ein kurzer Stift aus Holz, Plastik oder Gummi bezeichnet. Auf das Tee legt man den Ball ausschliesslich beim Abschlag. Als Tee wird auch der Bereich bezeichnet auf dem abgeschlagen wird.

Tee Up
Aufteen des Balles. Den Ball auf das Tee legen.

Tee Time
Uhrzeit, zu der man eine Runde beginnt, auch Abschlagzeit genannt. An Wochenenden und Feiertagen sind die Golfplätze meist gut besucht. Um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten, vergeben viele Golfclubs vorab Abschlagszeiten, die pünktlich eingehalten werden müssen. Bei vielen Golfclubs kann man auch Startzeiten online reservieren.

Texas Wedge
So nennt man den Putter, wenn man ihn ausserhalb des Grüns verwendet.

Tiger Line
Extrem weiter und riskanter Schlag in direkter Linie. Meist wird dieser Schlag bei einem Dogleg ausgeführt, wo die meisten anderen Spieler den sicheren aber längeren Weg auf dem Fairway vorziehen. Der Begriff hat nichts mit dem besten Golfspieler Tiger Woods zu tun, sondern ist älteren Ursprungs.

Toppen
Wenn der Ball im Treffmoment nicht genau, sondern ab der Mitte oder oberhalb getroffen wird, so entsteht daraus ein kurzer holpriger Schlag. Man sagt dann, der Ball ist getoppt worden.

Torque
Verdrehungswiderstand des Schafts im Treffmoment.

Treffmoment
Als Treffmoment bezeichnet man den Augenblick, in dem der der Ball auf die Schlagfläche trifft.

Triple Bogey
Der Triple Bogey ist nichts weiter als drei Schläge über Par. Ein Triple Bogey ist also dasselbe wie "Drei über Par".

Trolley
Golfwagen, auf dem das Bag festgeschnallt und dann über den Platz gezogen wird.

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Golfbegriffe mit U

Unspielbar
Jeder Ball kann nach den Golfregeln (ausser bei Wasserhindernissen) vom Spieler sofort für unspielbar erklärt werden. Die Folge davon ist ein Strafschlag. Der Ball kann danach neu fallen gelassen werden. Diese taktische Massnahme erspart in vielen Fällen zusätzliche Schläge.

Up
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel in Führung liegt.

USGA
Dies ist die Abkürzung für United States Golf Association.

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Golfbegriffe mit V

Vorgabe
Das Wort Vorgabe wird schon weniger benutzt als der englische Ausdruck Handicap, ist aber damit gleichzusetzen. Das niedrigste Handicap ist offiziell 0. Allerdings spielen Pro's teilweise auch Handicaps um -8.

Vorgrün
Fläche unmittelbar vor dem Grün. Das Gras ist ein wenig länger als auf dem Grün selbst aber deutlich kürzer als die Graslänge des Fairways. Puttet ein Spieler vom Vorgrün aus, so darf die Fahne auf Wunsch des Spielers im Loch bleiben, was einige Vorteile haben kann.

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Golfbegriffe mit W

Waggle
Das kurze Vor- und Zurückschwenken des Schlägers vor dem eigentlichen Schwung.

Wasserhindernis
Solche Hindernisse unterliegen Sonderregeln. Bälle im Wasserhindernis dürfen aus diesem direkt und ohne Strafschlag geschlagen werden. Wenn dies nicht möglich ist, können sie unter Berücksichtigung eines Strafschlages, neben dem Hindernis gedroppt werden.

Wedge
Das Wedge ist derjenige Schläger, der für Annäherungsschläge benutzt wird. Das Wedge hat einen starken Loft und ist verhältnismässig kurz. Schläge mit dem Wedge fliegen aufgrund des starken Loftes üblicherweise sehr hoch und mit viel Backspin, was dazu führt, dass der Ball nach der Landung nur eine kleine Strecke rollt oder teilweise sogar zurückspringt bevor er liegen bleibt.

Wettspiel
Jedes Turnier und jedes Match ist im Golf ein Wettspiel.

WGPA
Women's Professional Golf Association.

Wintergrün
Im Winter darf das eigentliche Grün nicht bespielt oder betreten werden, da es sich erholen soll und geschont werden muss. Damit im Winter dennoch gespielt werden kann (solange kein Schnee liegt), werden die Wintergrüns angelegt. Wintergrüns sind kurz gemähte Flächen mit Loch und Fahne, die kurz vor den eigentlichen Grüns auf den eigentlichen Fairways angelegt werden.

Wood
Mit Holz (engl. Wood) sind jene Schläger gemeint, die keine Eisen sind. Der grosse Schlägerkopf, der grundsätzlich für weitere Distanzen gedacht ist, wird heute meistens aus Metall oder Keramik hergestellt. Die Schlägerköpfe vom Driver (Holz 1) bis zum Holz 7 unterscheiden sich in Grösse, Gewicht und vor allem im Loft (Neigungswinkel).

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Golfbegriffe mit X

X-Bälle
Als X-Bälle bezeichnet man Bälle, die die jeweiligen Qualitätsansprüche nicht erfüllen, von Firmen aber dennoch billig auf den Markt gebracht werden. Sie sind gekennzeichnet durch überdrucken des jeweiligen Firmennamens mit vielen X. Sie sind nicht für Wettspiele zugelassen.

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Golfbegriffe mit Y

Yard
In fast allen Ländern der Welt wird die Entfernung auf Golfplätzen in Yards gemessen (1 Yard = 0,9144 Meter).

Yips
Eine mental bedingte innere Sperre, die vor allem beim Putten auftritt. Es hat erstklassige Pro's gegeben, die Yips erst nach langen Mühen und teilweise erst nach psychologischer Behandlung vermochten zu überwinden (z.B. Bernhard Langer). Andere Spieler gaben das Spiel sogar auf.

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Golfbegriffe mit Z

Zähler
Als Zähler bezeichnet man die Person, die von der Spielleitung zum Aufschreiben der Schlaganzahl eines Spielers bestimmt wird. Der Zähler kann dabei auch Mitbewerber sein.

Zählspiel
Wird auch als Strokeplay bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Spielart, bei der alle erzielten Schläge der Runde zusammengezählt werden.

Zusatzwetten
Zusatzwetten ermöglichen das Einbeziehen zusätzlicher Wetten und Spielformen zum Ausspielen zusätzlicher Punkte. Die bekanntesten Zusatzwetten sind Nearest to the pin oder Longest Drive.

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